Eduardo ist ein guter Freund und grosser Lehrer von mir und ich bin zutiefst berührt, diesen Workshop von ihm in meiner Praxis anbieten zu können. 

In diesen fünf intensiven Tagen erfährst du, was es heisst, einen Menschen im Moment des Übergangs zu begleiten. Dadurch wirst du auch mit deiner eigenen Sterblichkeit in Kontakt kommen und es wird der Raum gegeben sein, dich damit auseinandersetzen zu können, was der Tod für dich bedeutet.

 

Ich finde, es ist Zeit, dass wir wieder einen natürlichen Umgang mit dem Tod finden. Wenn wir ihn als einen Teil vom Leben annehmen, kann sich auch die Angst davor in etwas Grösseres transformieren.

 

Dieser Workshop richtet sich sowohl an Menschen, die schon Erfahrung in der Sterbebegleitung gesammelt haben und/oder in einem therapeutischen Beruf tätig sind, als auch an solche, die bisher noch keine grosse Berührung mit dem Thema hatten und einfach den Wunsch verspüren, den grossen Fragen des Lebens etwas vertiefter nachzugehen.

 

Inhalt

  • Meditationen
  • theoretischer Unterricht
  • praktische Übungen
  • Raum für die persönliche Auseinandersetzung und Fragen

Informationen

  • Der Workshop wird auf spanisch stattfinden mit Übersetzung ins Deutsche
  • An den vier ganzen Tagen wird es jeweils eine Stunde Mittagspause geben, das Mittagessen ist selbstorganisiert, Tee und Snacks stehen zur Verfügung
  • Wenn du den Wunsch verspürst, am Workshop teilzunehmen, aber aus zeitlichen oder finanziellen Gründen nicht an allen Tagen mit dabei sein kannst, setze dich mit mir in Verbindung und wir finden eine Lösung

"Wir Menschen haben schon immer versucht, mit unseren Gedanken und Konzepten das festzuhalten, was sich nicht festhalten lässt. Die Geburt und der Tod sind nur ein Teil dieses unfassbaren Mysteriums in der Welt der Unbeständigkeit. 

Wir leben im Glauben, dass nach dem Tod noch mehr kommt und bereiten uns daher zu wenig auf diesen Moment vor. 

Der Prozess des Todes ist ein stetig sich wiederholender Zyklus im Leben der Menschen. Ständig werden wir geboren und sterben. Mit jedem Schritt, den wir gehen, sterben wir; jedes Mal, wenn wir die Vergangenheit loslassen, sterben wir; bei jedem Atemzug, jede Nacht im Tiefschlaf sterben wir. 

 

Was heisst es, einen Menschen im Moment des Übergangs zu begleiten?

Dieser Moment ist nur eine Illusion. Es ist wichtig zu klären, dass dies nur eine Möglichkeit ist zwischen all den unendlichen Möglichkeiten in diesem Universum.

Dennoch lassen wir uns von Gefühlen leiten, die sich auf emotionalen Mustern abstützen, welche uns an die Geschichten des Lebens binden. Dieses System der Emotionen lässt uns glauben, dass wir sehen, wie etwas oder jemand am sterben ist. 

Unsere Sinnesorgane sind immer an unseren Glauben an eine Existenz gebunden. Und dies bringt uns dazu, tiefe Angst, begleitet von grossem Leiden, zu empfinden. 

Hier tritt der Moment ein, den Übergang oder die Seelenwanderung oder wie wir es nennen wollen, zu begleiten. 

 

Welche Rolle spielt die Person, die diesen Prozess begleitet?

Begleiten bedeutet in diesem Fall, sich der Angst vor dem Tod hinzugeben und so den Raum zu öffnen, um sich mit der Essenz zu verbinden, durch die du dich selbst wie in einem Spiegel sehen kannst. Was ich damit sagen will ist, dass wir mit dieser Person sterben müssen. 

Es ist nur ein Moment, in dem wir uns hingeben, um mit Liebe und Mitgefühl zu beobachten, wie unser Gehirn handelt und antwortet, wenn es seinen eigenen Tod wahrnimmt, beurteilt und darauf reagiert. 

Der essentielle Punkt dieser Arbeit ist es, mit praktischen Werkzeugen dazu beizutragen, ein Verständnis für die eigene persönliche Erfahrung zu schaffen, die uns die Möglichkeit gibt, einen Prozess des Sterbens zu begleiten."

Eduardo Moreno


Bei den Veranstaltungen werden die aktuellen Regeln des BAG berücksichtigt. Erkundige dich jeweils im Voraus, was stattfinden wird. 

 

1:1 Behandlungen dürfen durchgeführt werden.